Goldene Stunde in Charlottenburg, Berlin

5 Dinge, auf die man sich im Herbst in Berlin freuen kann

“Berlin du kannst so hässlich sein – dreckig und grau…” Da hat Peter Fox wohl den Berliner Herbst beschrieben. Regen, der Großstadtdreck und der allgemeine Herbstblues kann einem da schon ein wenig zu schaffen machen. Doch der Herbst in Berlin ist nicht so furchtbar. Es gibt tolle Dinge zu tun, die dir deinen Herbst hier vergolden.

Kürbisliebe leben

Kürbisse sind für mich eines der Wahrzeichen des Herbstes, dazu schmecken sie auch noch so unglaublich hervorragend. Warum also nicht den Kürbis feiern? Sei es mit Kürbissuppe, Kürbiscurry, Kürbiskuchen, Kürbissen als Deko oder alles was man sonst noch so mit Kürbissen machen kann.

Mein Tipp: Auch die Berliner lieben Kürbisse. Vor allem die Schöneberger. Sie feiern ihnen zu Ehren ein ganzes Fest. Wer also auch Kürbisse mag oder einfach nur ein bisschen den Herbst auf einem Handwerksmarkt genießen will, ist dort genau richtig.

  • 18. Schöneberger Kürbisfest
  • Wann? 30. September 2017 11:00 – 21:00 Uhr
  • 1. Oktober 2017 10:00 – 20:00 Uhr
  • Wo? Akatzienstraße/Belziger Straße

 

2. Federweißer trinken

Vielleicht kommt hier der Bayer zu sehr durch in mir, aber für mich ist der Herbst auch gleichzeitig Federweißer-Zeit.

Mein Tipp: Das Federweißer Festival in Kreuzberg. Hier bekommst du leckeren Federweißer und kannst dazu leckere Köstlichkeiten verspeisen. Ein richtiges Weinfest eben.

  • Federweißer Festival Kreuzberg
  • Wann? 14. Oktober 2017 19:00 – 22:00 Uhr
  • Wo? Wassertorstraße 65, 10969 Berlin

Geheimtipp: Wer es diesen Herbst in Berlin nicht zum Federweißer Festival schafft, der kann auch den leckeren Rebensaft im Schraders im Wedding genießen.

 

3. Pilze sammeln

Auch Pilze gehören einfach zum Herbst dazu. Warum also nicht den Großstadtstress verlassen, in den Wald fahren und Pilze sammeln? Die Gegend um Berlin ist herrlich für einen Tag im Wald mit Pilzsuche. Fernab vom Berliner Chaos kann man entspannen, während man sich die Zutaten fürs Abendessen zusammensucht. Da kommen Kindheitserinnerung hoch. Wer nicht so bewandert ist in Pflanzen- und Pilzkunde, sollte sich vorher gut informieren!

Ich war in Velten (Brandenburg) kurz vor Berlin Pilze sammeln. Zwar war der Anfang etwas müßig (plus mit viel Gekreische wegen etlichen Spinnennetzen), doch wir wurden fündig. Wenn man einmal einen Pilz gefunden hat, läuft es dann auch ganz gut mit der Suche.

 

4. Goldene Stunde

Kurz vor der Dämmerung beginnt die goldene Stunde. Die Sonne steht schon relativ tief und taucht die ganze Stadt in ein rot-goldenes Licht. Da sehen die Häuser Berlins gleich noch schöner aus. Das gefärbte Laub und die Kastanien am Wegrand geben dem Bild noch den letzten Schliff. So kann man schon mal über die Herbsttristess hinwegsehen und den Herbst in Berlin genießen.

 

5. Herbstessen

Endlich ist der Fitness- und Beach Body-Wahn für dieses Jahr zu Ende. Man kann wieder genüsslich zuschlagen und sich die vielen Leckereien des Herbstes gönnen. Der Herbst bringt nicht nur Kürbis und Federweißer, sondern auch Pilze, Äpfel, Zwetschgen und viele andere leckere Dinge, aus denen man herrliche Köstlichkeiten zaubern kann. Mit dem riesigen Angebot an Restaurants und Bistros, ist Berlin genau die richtige Stadt, um sich durch die Herbstleckereien durchzufuttern und an seinem Winter-Body zu arbeiten.

Mein Lieblingsherbstessen: Rahmschwammerl (zu hochdeutsch: Pilzragout) mit Semmelknödel und Zwetschgendatschi – ja, ich weiß: sehr bayrisch.

Wenn man es also genauer betrachtet, ist der Herbst in Berlin gar nicht so schlimm. Es gibt die eine oder andere Sache, auf die man sich direkt freuen kann. Und sollte das Herbstwetter mit Regen und Grauschleier doch einmal länger anhalten als gewünscht, kann man sich ja ganz ohne schlechtes Gewissen auf die Couch mümmeln, Essen bestellen und einen Serienmarathon starten.

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