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How to: Visionboard, Manifesting 2024 und Jahresreflexion

Wie schnell ist denn eigentlich wieder dieses Jahr vergangen? Zwar hatte ich vor kurzem noch das Gefühl, dass sich die letzten Wochen ziehen wie Kaugummi, doch aufs ganze Jahr geblickt, ist die Zeit verflogen. Zeit, um zu reflektieren und sich fürs neue Jahr zu rüsten, oder?

Ich liebe dafür ja die Tage zwischen Weihnachten und Silvester. Der große Weihnachtstrubel ist vorbei, alles läuft ein bisschen ruhiger und wenig bis nichts ist geplant. Für mich die beste Zeit, um runterzukommen, Kraft zu tanken und nachzudenken, ohne Termine oder lange To-Do-Listen im Nacken. Optimal also für eine Jahresreflexion und Pläne schmieden für das nächste Jahr, oder?

Closing the year –  Jahresreflexion oder auch: Was ist alles passiert?

In den letzten Jahren ist Reflektieren ein wichtiger Teil meine Selfcare Routine geworden. Aber, auch wenn man es regelmäßig macht, lohnt es sich auf jeden Fall, sich zum Ende des Jahres nochmal hinzusetzen und das Jahr als Ganzes statt nur die individuellen Ereignisse zu betrachten. Wie bei allem Well-being und Selfcare, kann man das natürlich auf verschiedene Weisen machen. Ich bin ein großer Fan von Geschriebenen (war in der Schule und der Uni auch die mit den tausenden Zusammenfassungen zum Lernen) und hab für mich das Journaling entdecken. Deswegen nehm ich mir zum Reflektieren Stift und Papier und schreib mir alles von der Seele, was in diesem Jahr alles passiert ist und erstell mir erstmal eine Art Zusammenfassung und Überblick. Jedes Jahr stell ich dabei wieder fest, krass, wie viel man einfach so vergisst. Ich nehm mir dafür immer meine Bildergalerie meines iPhones als Hilfe. Die Bilder sind für mich hier eine Gedankenstütze und helfen mir, mich auch an kleine Dinge und Erlebnisse wieder gut zu erinnern. 

Warum mach ich diese Zusammenfassung? Eigentlich geht es mir bei dieser Jahresreflexion mehr darum, die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Was waren die Highlights des Jahres?
  • Was hätte besser laufen können?
  • Was hab ich in/aus diesem Jahr gelernt?
  • Was will ich mit ins neue Jahr nehmen?
  • Was will ich im alten Jahr lassen?

Schwierig, wenn man nicht mehr ganz genau im Blick hat, was das Jahr über so gelaufen ist. Klar, könnte ich jetzt sagen, was ich nicht (mehr) weiß, macht mich nicht heiß, doch mir geht es ja darum, mich weiterzuentwickeln.

Klingt ganz schön anstrengend? Meistens mach ich das auch nicht alles auf einmal bzw. wenn dann nur, wenn ich wirklich viel Zeit hab. Oft mach ich das in mehreren Sitzungen und schreib auch mal ein paar Dinge in der U-Bahn in meine Notizen-App. Vielleicht nicht die ganz romantischste Art, aber erfüllt seinen Zweck. 

Visionboard und Manifesting 2024

Schon Helmut Kohl hat gesagt: “Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten”. Naja, ganz so dramatisch ist es nicht. Aber, wenn du weißt, was letztes Jahr gut oder weniger gut lief und was du gelernt und mit ins neue Jahr nehmen willst, ist Ziele, Wünsche und Träume definieren schon einfacher. Denn das sollte ja schließlich alles in einem realistischen Rahmen sein, auch, wenn man immer sagt “dream big”. Ich nutze also meine Reflexion auch dafür, meine neuen Ziele und Wünsche fürs neue Jahr festzusetzen. 

Damit ich aber nicht einfach nur mit einer Liste von Wünschen und Zielen da steh, geh ich gleich die Planung an. Jedem Ziel wird ein Wunsch zugeordnet, da diese ja meistens Hand in Hand gehen. Diesen werden dann die entsprechenden Maßnahmen hinzugefügt. Vielleicht kommt da zu sehr mein Job als Consultant durch, aber so hab ich einen Plan und kann fokussiert an meinen Zielen arbeiten. Dadurch hab ich aber auch keine Ausrede, wenn ich sie nicht erreiche – if you know what I mean. 

Falls du dir jetzt nicht ganz vorstellen kannst, wie der Plan aussehen soll. No Problemo, I got your back. Hier kannst du dir mein Template für Canva oder als PDF holen. 

Für mich ist das Manifestieren für 2024 aber nicht mit meinem Plan getan, sondern ich bastel mir darauf basierend ein hübsches Visionboard. Dafür nutz ich Pinterest. Dort hab ich ein entsprechendes Board und pinne ansprechende Bilder zu den verschiedenen Zielen, Wünschen und Maßnahmen. Mir hilft das sehr, alles zu visualisieren und präsenter dazuhaben. Deswegen nutze ich das Visionboard auch als Bildschirmhintergrund für mein Laptop und iPhone. So hab ich meine Motivation stets bei mir. 

Natürlich ist mir klar, dass man seine Ziele und Wünsche nicht alleine mit einem Visionboard und einem aufgestellten Plan getan. Man muss natürlich auch etwas dafür tun und an sich glauben. Doch ich bin der Überzeugung, dass diese Vorarbeit schon mal eine gute Grundlage ist, um dahin zu kommen, wo man hin will. Man führt ja schließlich auch kein Unternehmen zum Erfolg ohne einen genauen Businessplan und eine Vision, oder? Wenn die Basis also gelegt ist, geht es eigentlich nur mehr ums Ausführen. Die Betonung liegt hier natürlich auf eigentlich. Wenn das Visionboard richtig genutzt wird, hilft das dabei, denn es zeigt einem regelmäßig, welche Ziele man sich für 2024 gesetzt hat, ohne groß was lesen zu müssen. 

Ich hoff, ich konnte dir mit meiner Herangehensweise ein bisschen Inspiration für dein Visionboard und Manifesting für 2024 geben. Mögen alle deine Wünsche und Träume in Erfüllung gehen. 

Mini-Anleitung für dein Visionboard 2024

  1. Jahresreflexion: Was lief gut? Was lief weniger gut? Was hast du gelernt? Was willst du im Jahr 2023 lassen? 
  2. Definition von Zielen und Wünschen
  3. Erstellung eines Maßnahmenplans zur Erreichung der Ziele. 
  4. Erstellung eines Visionboards mit ansprechenden Bildern, die zu den Zielen, Wünschen und Maßnahmen passen. 
  5. Visionboard als Hintergrund nutzen.
  6. Ziele und Träume erfüllen.

 

Erstellen eines Visionboards fürs Jahr 2024
Visionboard auf Pinterest erstellt für 2024

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