Schwäbische Klassiker: Maultaschen selber machen

Maultaschen sind neben Spätzle wahrscheinlich eines der bekanntesten schwäbischen Gerichte. Mittlerweile kann man die Teigtaschen nicht nur in Süddeutschland essen, sondern auch in den meisten Supermärkten in ganz Deutschland. Doch wie bei allem schmecken auch die schwäbischen Maultaschen selbst gemacht am besten. Dank meiner schwäbischen Familie hab ich Zugang zu den besten Maultaschen, aber leider nicht jeder hat so ein Glück. Traurig sein, musst du deswegen aber nicht, denn eigentlich ist es gar nicht so schwer, Maultaschen selber zu machen. Hier ist ein Rezept und ein paar Tipps wie dir die schwäbischen Teigtaschen mit Sicherheit gelingen:

Das Rezept für schwäbische Maultaschen

An sich ist das Rezept für Maultaschen recht simpel. Sie bestehen aus einem Nudelteig, der lecker gefüllt wird und dann in Salzwasser gegart. 

Nudelteig

Zutaten

  • 500 gr Mehl
  • Etwas Wasser
  • 4 Eier
  • Etwas Salz

Zubereitung

Das Mehl fein sieben und in der Mitte eine Kuhle formen. In diese Kuhle dann die Eier und das Salz und mit dem Mehl zu einem Teig verkneten. Diesen gut durch geknetet und etwas ruhen lassen. Nach erneutem Kneten den Teig ein mit einem Nudelholz ausrollen und kleine Kreise ausschneiden, welche dann gefüllt werden. 

Füllung

Zutaten

Klassische Maultaschenfüllung
  • 4 Zwiebeln
  • 50 gr mageren Speck
  • 200 gr Hackfleisch
  • 150 gr Spinat
  • 1 alte Semmel
  • 1 Ei
  • 50 gr Petersilie

 

Füllung für vegetarische Maultaschen
  • 4 Zwiebeln
  • 300 gr Spinat
  • 1 alte Semmel
  • 1 Ei
  • 200 gr Petersilie

 

Füllung für vegane Maultaschen
  • 4 Zwiebeln
  • 300 gr Spinat
  • 1 alte Semmel
  • 1 EL Eiersatz
  • 200 gr Petersilie

Zubereitung

Die Zwiebeln, Petersilie und den Spinat Kleinhacken. Die alte Semmel in Wasser einlegen. Wenn diese aufgeweicht ist, gut ausdrücken und zu der Zwiebel-Petersil-Spinat-Mischung geben. Das Ei, Hackfleisch und Speck dazu (bei der vegetarischen und veganen Version einfach die Bestandteile weglassen bzw. ersetzen). Das Ganze gut durchmengen und abschmecken. 

Die Füllung dann mit einem kleinen Löffel auf eine Hälfte der vorher aus dem Nudelteig ausgestochenen Kreise legen. Dabei etwas einen Finger breit einen Rand zum Verschließen der Maultaschen lassen. Die andere Hälfte des Nudelteigkreises über die Füllung klappen und verschließen. Mit einer Gabel kann man die Teigseiten gut verschließen. 

Die rohen Maultaschen dann für ein paar Minuten in kochendem Salzwasser garen. Danach kannst du sie entweder klassisch in einer Gemüsebrühe essen oder in einer der zig anderen möglichen Varianten genießen. Ich persönlich mag sie auch gerne angebraten im Salat, mit einem Rührei oder als schwäbische Lasagne. 

Nudelteig für Maultaschen
Maultaschen in Brühe
Maultaschen kochen
Maultaschen füllen
Maultaschen kochen
angebratene Maulttaschen mit Sala

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